
Konzept der Ersten Woche
Ziele der Ersten Woche
Die "Erste Woche" der Theodor-Heuss-Realschule geht auf eine Initiative von Eltern, Schulleitung und Lehrern/innen aus dem Jahren 1995/1996 zurück. Im Vordergrund stand damals das Schaffen einer Struktur in der Eltern, Lehrer und Schüler gleichermaßen aktive werden können.
Gleichzeitig wollte man den Schülerinnen und Schülern Zeit geben neue Mitschüler kennen zu lernen bzw. sich in einer offenen Arbeitsform nach den Ferien zu begegnen um die Klassengemeinschaft neu zu festigen.
Mit der Einführung des neuen Bildungsplan für Realschulen in Baden-Württemberg 2004 kommt der "Erste Woche" eine erweiterte Bedeutung zu, da sie Raum schafft für
- die Vermittlung von personellen, sozialen und medialen Kompetenzen,
- den Kompetenzerwerb im Bereich der Themenorientierten Projekte (Technisches Arbeiten, Soziales Engagement, Berufsorientierung und Wirtschaften, Verwalten und Recht)
- die klare Aufforderung zur Selbständigkeit und Selbstorganisation der Schülerinnen und Schüler.
Die im Bildungsplan vorgenommene Aufteilung in ein Kerncurriculum und ein Schulcurriculum erlaubt neue unterrichtliche Organisationsformen.
Da die "Erste Woche" von ihrem zeitlichen Umgang in den meisten Schuljahren zur Erfüllung der in a. bis c. beschriebenen neu hinzugekommenen Kompetenzerwerben nicht ausreicht wurde sie durch zwei sogenannte Blockwochen ergänzt.
Bereits in den Anfängen des Konzeptes zur "Ersten Woche" formulierte Ziel werden fortgeführt und ergänzt. So sollen die Schülerinnen und Schüler in der "Ersten Woche"
- Regeln für das Zusammenleben in der Klassen- und Schulgemeinschaft erarbeiten
- sich in Kommunikations- und Konfliktbewältigungsmethoden üben
- sich aktiv an der Gestaltung und Planung des vor ihnen liegenden Schuljahres beteiligen
- die Schule als Teil des städtischen Umfelds in räumlicher und kultureller Hinsicht kennen lernen
- Einrichtungen oder Betriebe u.a. der Kooperationspartner der Schule durch Lerngänge kennen lernen
- sich planerisch und inhaltlich auf die Themenorientierten Projekte des jeweiligen Schuljahres vorbereiten
- ausgewählte Lern- und Arbeitsmethoden kennen lernen und einüben
- Expertenbeiträge zu aktuelle Themen hören
Planung und Organization
Die "Erste Woche" liegt immer in der ersten Schulwoche des neuen Schuljahres. Die beiden Blockwochen folgen in etwa gleich großen zeitlichen Anständen über da Schuljahr verteilt und werden bis spätestes Mai des vorigen Schuljahres durch GLK-Beschluß festgelegt.
Zeitlich umfassen die "Ersten Woche" und die Blockwochen mindestens fünf bis sechs Vormittagsstunden an mindestens drei Tagen der Woche.
Grundsätzlich werden die "Erste Woche" und die Blockwochen schon im vorigen Schuljahr für jede Klasse gestaltet und geplant. Terminvereinbarungen für außerunterrichtliche Lenrgänge müssen in der Regel langfristig getroffen werden.
Inhalte
Die inhaltliche Gestaltung der "Ersten Woche" richtet sich mit dem neuen Bildungsplan zunächst in den jeweiligen Klassenstufe nach den Themenorientierten Projekten. Trotzdem soll genügend Raum für die im durch den Klassenlehrer und die in der Klasse unterrichtenden Fachlehrer gesetzten Schwerpunkte sein. Diese Schwerpunkte sollen vor allem die Situation der Klasse, die entwicklungspsychologische Reife der Schülerinnen und Schüler sowie das vor Ort vorzufindende Angebot berücksichtigen.
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